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News

Sind meine radiologischen Daten wirklich sicher oder gibt es eine Hintertür?

Dr. med. Michael Herzau hat für das diesjährige Sommer-Symposium vom 9. bis 11. Juni 2017 im Kongresszentrum Hohe Düne in Rostock-Warnemünde Marc Pickardt, Vorstandsmitglied der Gesundheitsregion NORD e.V., als Referenten eingeladen. Unter dem Titel "Raid, Cloud, Firewall - Sind meine radiologischen Daten wirklich sicher oder gibt es eine Hintertür?" gab der Arbeitskreisleiter eHealth des Cybersicherheitsrates Deutschland e.V. den interessierten Ärzten Tipps für mehr Datensicherheit.

Im Workshop ging es unter anderem darum, dass ein RAID kein Langzeitspeicher ist. DICOM Daten sollten immer tagesaktuell in einer Datenbank gespeichert und auf WORM-Medien archiviert werden. Von Datenbank und Betriebssystem sollte regelmäßig ein Backup auf mehreren abgekoppelten Medien erfolgen. Besonders gut eignet sich dafür die externe Archivierung, weniger geeignet ist hingegen ein reines Cloud-PACS.

Zwischen dem Praxisnetz und externen Kommunikationsgeräten wie Routern für Internetzugang, KV-Safenet, Fernwartungsroutern, VPN Routern etc. sollte grundsätzlich immer eine Firewall stehen, welche komplett „geschlossen“ ist und erst nach Bedarf für dedizierte Dienste (z.B. Web oder DICOM) freigegeben wird. Niemals sollte bei medizinischen Systemen abgekündigte Software eingesetzt werden, da diese vom Hersteller nicht mehr aktualisiert und von Fehlern befreit wird.

Marc Pickardt rät den Ärzten sich in Zukunft noch mehr als bisher mit dem Thema Gesundheits-IT zu beschäftigen, denn immer mehr Patienten nutzen Wearables und Home-Care-Produkte für ihre Gesundheit.

 

Senkung Ihrer Betriebskosten

Eine effiziente Möglichkeit der direkten Kosteneinsparung in Ihrer Praxis, die zu Unrecht bisher wenig Beachtung fand, ist die Senkung Ihrer Stromkosten. Einen einfachen, aber doch sehr wirkungsvollen, Ansatz verfolgte ein ortsansässiges Dienstleistungsunternehmen. Es hat im Auftrag eines Vereinsmitglieds, aktiv verbesserte Konditionen mit einem Stromversorger ausgehandelt. Wie Sie bestimmt schnell mit einem Blick auf Ihre Stromrechnung feststellen können, kann bereits die Senkung um wenige Cent pro Kilowattstunde Einsparungen von mehreren tausend Euro pro Jahr bewirken. Vereinsmitglieder können den vorgefertigten Fragebogen nutzen, um als ersten Schritt einen Preisvergleich verschiedener Stromanbieter zu erhalten.